mittwochskino

26.10.2011 um 20 Uhr in SN 19.1

Das Orangenmädchen

Jan Olav ist mit einem Freund in der Stadt unterwegs. Plötzlich hört und sieht er nichts mehr – außer ihr. Das bezauberndste Mädchen, das er je gesehen hat. Sie steht mit einer Tüte Orangen in der Straßenbahn und Jan Olav verliebt sich in sie – einfach so, in eine völlig Fremde. Alles, was er von ihr weiß, ist, dass sie eine Tüte Orangen gekauft hat und einen roten Mantel trägt. Sein Freund erklärt ihn für verrückt, aber Jan Olav gibt nicht auf und macht sich auf eine lange, spannende Suche.

Viele Jahre später erhält der junge Georg einen Brief. An seinem 16. Geburtstag überreicht ihm seine Mutter ein mysteriöses Paket, das seine Lebenssicht verändern wird. Darin befinden sich ein Abschiedsbrief und eine Liebesgeschichte – die Geschichte des Orangenmädchens.

Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman (im Original Appelsinpiken) vom norwegischen Autor Jostein Gaarder und ist mal ein Beispiel für eine gelungene Literaturverfilmung. Es entsteht eine besondere Stimmung, zwischen Romantik und Melancholie, daneben enthält der Film aber auch lustige und überraschende Momente.

Julia Wichert

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