In Japan gibt es seit einiger Zeit einige verrückte Filmemacher, die sich mit den Spezialisten für Gore Effekte zusammentun, um immer abgefahrenere und groteskere Splatter-Orgien auf Zelluloid zu bannen. Da diese Filmteams mittlerweile sehr effektiv im Produzieren geworden sind, gibt es unzählige Filme nach dem gleichen Schema: halbwegs banale, aber komische Geschichte, viel Blut, Eingeweide und andere Dinge bei deren Anblick sich dem durchschnittlichen Kinobesucher der Magen umdreht. Da bei der Flut an Produktionen die Wahl oft nicht leicht fällt, was man nun gucken soll, haben wir euch eine der Perlen rausgepickt.
Vampire Girl Vs Frankenstein Girl spielt an einem “gewöhnlichen” japanischen Gymnasium. Das Vampirmädchen Monami kommt als Neuzugang in die Klasse in der auch die anderen Protagonisten Jyuogen und Keiko sind. Keiko, die Tochter des Rektors hat schon länger ein Auge auf Jyuogen geworfen. Natürlich findet Monami auch direkt gefallen an dem jungen Herrn. So kommt es dazu, dass sie ihn zu einem Vampir macht, um ihn für sich allein zu haben. Währenddessen führen Experimente des Rektors dazu, dass seine Tochter als Frankenstein Mädchen wiedererweckt wird. Daraufhin führen die beiden Protagonistinnen einen erbitterten Krieg um Jyuogen. Nebenbei gibt es noch viele Seitenhiebe auf gängige Cliches der japanischen Schulkultur, die dem einen oder anderen aus diversen Manga bekannt sein dürften.
Cineasten mit starkem Magen und schwarzem Humor können sich hier auf 85 Minuten geballten Splatter-Spass und gute Unterhaltung freuen.
Bastian Farkas